Nach dem Einschalten bzw. nach einem Reset startet das
3-Leiter-Bus Interface immer im Monitor-mode. Alle Leitungen
sind hochohmig als Eingänge konfiguriert. Das Interface
meldet sich mit folgender Ausgabe am Bildschirm:
3-wire-bus-interface V1.0 (c) Uwe Kerwien 2003
mode: monitor
Jetzt werden alle Aktivitäten an den Leitungen (Clock,
Daten, Enable1-3) eingelesen und gemäß der Setup-Einstellungen
angezeigt. Die Ausgabe könnte z.B. so aussehen:
3-wire-bus-interface V1.0 (c) Uwe Kerwien 2003 mode: monitor 1001001010100E1 11100E2
Hier wurden bereits zwei Bitfolgen mitgelesen. Die letzte
Zeile der Ausgabe (11100E2) bedeutet nun, daß ein
Datentransfer von 5 Bits mit der Enable-Leitung 2 durchgeführt
wurde. Das Timing-Diagramm könnte wie folgt aussehen.

Die gelesenen Datentransfers werden im internen Buffer
gespeichert und parallel über die COM an das Terminal
ausgegeben. Erst wenn alle Bitfolgen ausgegeben sind, wird
der Buffer gelöscht und damit wieder frei für
weitere Bitfolgen. Ein Datentransfer darf max. 255 Bits
enthalten, was in der Praxis eigentlich nicht vorkommt.
Für den internen Buffer stehen nur 96 Bytes zur Verfügung
und damit kann nur eine begrenzte Anzahl an Bitfolgen zwischengespeichert
werden.
Soll der interne Buffer nicht gelöscht
werden, also die gelesenen Bitfolgen im Buffer erhalten
bleiben, muß die Record-Funktion eingeschaltet
werden. Die Record-Funktion wird mit der Taste "R"
ein- bzw. ausgeschaltet (siehe Befehle
). Man bedenke, daß der Buffer nur 96 Byte groß
ist. Ist die Record-Funktion eingeschaltet, dann
werden die Datentransfers im Buffer abgelegt und wie folgt
dargestellt:
record: 1001001010100E1
record: 11100E2
Jetzt kann mit der Store/Recall-Funktion
der gesamte Buffer-Inhalt im internen EEPROM gespeichert
werden, oder durch Umschalten in den Master-Mode,
können die Bitfolgen auf dem 3-Leiter-Bus wieder ausgegeben
werden.
Mit der Clear-Funktion (siehe
Befehle ) kann der Buffer
gelöscht werden.
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