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Die Frequenzteiler

Die Frequenzteiler teilen eine Eingangsfrequenz durch einen bestimmten Faktor auf eine Ausgangsfrequenz. Genaugenommen sind diese Frequenzteiler nur Rückwärtszähler die mit einem Anfangswert geladen, und anschließend mit jedem Eingangstaktimpuls um eins verringert (dekrementiert) werden. Bei Null angekommen, wird dann ein Taktimpuls ausgegeben und der Zähler wieder mit dem Anfangswert geladen.
Nun beginnt das Spiel (ich nenne es Teilerzyklus) von vorn.

Ein Beispiel:
Nehmen wir an der Zähler soll durch 10 teilen, so wird der Zähler anfangs mit dem Wert 10 geladen. Nach 10 Eingangsimpulsen ist er bei Null angekommen und gibt einen Ausgangsimpuls ab. Gleichzeitig wird der Zähler wieder mit dem Wert 10 geladen. Nach weiteren 10 Eingangsimpulsen gibt es einen weiteren Ausgangsimpuls usw.. Also immer nach 10 Eingangsimpulsen gibt es einen Ausgangsimpuls.
Wie man sieht, teilt der Zähler so durch 10.

Es gibt folgende Frequenzteiler in einem PLL-Synthesizer:

  • Der Referenzteiler teilt die Referenzfrequenz auf die Vergleichsfrequenz für den Phasendiskriminator (Phasenvergleich).
  • Der N-Teiler teilt die VCO-Frequenz auf die Vergleichsfrequenz für den Phasendiskriminator. Zu beachten ist, daß die VCO-Frequenz natürlich nur ein ganzzahliges Vielfaches von der Vergleichsfrequenz sein kann. Denn der N-Teiler kann ja nur durch ganzzahlige Werte teilen. Dadurch entsteht ein VCO-Frequenzabstand (Kanalraster) von der Größe der Vergleichsfrequenz.
  • Der Swallow Counter (A-Zähler) wird parallel zum N-Teiler heruntergezählt, bis er den Wert NULL erreicht. Er wird zum Umschalten des Teilerfaktors des Vorteilers (P/P+1) verwendet. (Siehe Bild4)
    Aber dazu mehr unter PLL-Synthesizer mit Vorteiler.
  • Der Vorteiler P ist ein schneller Teiler, der die VCO-Frequenz auf eine niedrigere Frequenz herunterteilt, welche der N-Teiler im PLL-Frequenz-Synthesizer auch verarbeiten kann. Der Vorteiler kann zwischen zwei Teilerfaktoren P und P+1 umgeschaltet werden. Vorteiler gibt es mit verschiedenen Faktoren z.B.10/11, 32/33, 40/41, 64/65, 80/81 usw..
    Vorteiler P und N-Teiler sind somit in Reihe geschaltet und es ergibt sich ein gesamter Teilerfaktor von P*N. (Siehe Bild4)

    Ein Beispiel:
    Wir wollen durch 1600 teilen. Der Vorteiler P hat einen festen Faktor 80. Dann muß der N-Teiler auf 20 eingestellt werden, denn um durch 1600 zu teilen, müssen wir jetzt 20 mal durch 80 teilen. (20*80=1600)

Bild 4: Prinzip eines PLL-Oszillators mit Vorteiler

PLL-Synthesizer mit Vorteiler

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